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Pferd inhalieren: Wann es sinnvoll ist, womit und wie lange

Ein Pferd zu inhalieren kann sinnvoll sein, aber nicht jedes Pferd mit Husten braucht eine Inhalation, und kaum ein Pferd braucht die Inhalation auf Dauer.

Dr. Sandra Löckener, Expertin für Pferdegesundheit mit eigenem Reha-Betrieb, lässt ein Pferd nur mit klarem Grund und klarem Enddatum inhalieren. In Sandras Reha-Betrieb hat noch keine Inhalationskur länger als drei Wochen gedauert.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Inhalation kommt vor allem infrage, wenn sich die Lunge leichter von Staub, Pollen oder Keimen reinigen soll oder wenn dein Pferd zähen, festsitzenden Schleim hat.
  • Zur Reinigung nimmt Sandra eine 0,9-prozentige Kochsalzlösung, bei zähem Schleim eine Sole mit höchstens 3 Prozent, wenn das Pferd mit Maske inhaliert.
  • Solange in der Lunge Entzündungen vermutet werden oder die Schleimhäute gereizt sind, rät Sandra von Sole ab.
  • Eine Inhalationskur dauert bei Sandra höchstens drei Wochen, weil der Körper nach zwei bis drei Wochen gegensteuert und der Effekt der Inhalation nachlässt.
  • Am tiefsten atmet ein Pferd, wenn es entspannt steht, und deshalb inhaliert ein Pferd mit Maske am besten im Stand.

Wann ist es sinnvoll, ein Pferd zu inhalieren?

Sinnvoll ist eine Inhalation, wenn du benennen kannst, was die Inhalation bei deinem Pferd erreichen soll. Aus Sandras Erfahrung gibt es zwei typische Anlässe, dazu kommen Medikamente, die der Tierarzt zum Inhalieren verordnet.

Der erste Anlass ist die Reinigung. Dein Pferd atmet ständig Partikel ein, zum Beispiel Staub, wenn der Paddock im Sommer staubig ist, Pollen oder Keime, wenn in einer größeren Stallanlage ein Infekt umgeht.

Diese Partikel landen auf einem feinen Feuchtigkeitsfilm, der die Lungenoberfläche überzieht, und normalerweise transportiert die Lunge die Partikel von selbst wieder ab. Eine Inhalation bringt für eine gewisse Zeit zusätzliche Feuchtigkeit in die Atemwege.

Sandra vergleicht die zusätzliche Feuchtigkeit mit einer Wasserrutsche, „nur vielleicht ohne Schwung“. Ist der Feuchtigkeitsfilm etwas größer, kann die natürliche Selbstreinigung der Atemwege leichter ablaufen.

Der zweite Anlass ist zäher oder festsitzender Schleim. Wird dein Pferd diesen Schleim absehbar nicht gut selbst los, kommt eine stärker konzentrierte Salzlösung infrage, die die Atemwege bewusst mehr reizt und darauf abzielt, dass sich zähes Sekret leichter abtransportieren lässt.

Und wann fängt Sandra mit dem Inhalieren an? In Sandras Reha-Programm Atempower werden zuerst die Reize aus Heu, Einstreu und Stallluft entfernt, und bei manchen Pferden klingen die Symptome allein durch diese Veränderung schon ab.

Bei anderen Pferden, vor allem wenn die Atemwegserkrankung schon länger besteht, beginnt Sandra an dieser Stelle mit einer vorübergehenden Inhalation, um die Regeneration zu unterstützen.

Braucht jedes Pferd mit Husten einen Inhalator?

Nein, nicht jedes Pferd mit Husten braucht einen Inhalator, und oft kommen andere Anwendungen für dasselbe Ergebnis infrage. Trotzdem halten viele Besitzerinnen den Inhalator für eine der wichtigsten Anschaffungen und glauben, dass ihr Pferd ab jetzt dauerhaft inhalieren muss.

In Sandras Atempower-Community gehört der Inhalator deshalb zu den teuren Geräten, die regelmäßig wieder verkauft werden. Die Selbstreinigung der Pferdelunge funktioniert nämlich erstaunlich gut.

Hast du schon einmal bei einer Lungenspiegelung zugesehen, bei der eine Spülprobe genommen wird? Die Flüssigkeit, die die Lungenzellen überzieht, sieht aus wie Wasser mit etwas Spülmittel, wie gemacht, um eine Oberfläche gründlich zu reinigen.

Sandra zieht aus dieser Beobachtung einen klaren Schluss: „Es gibt kein Inhalat der Welt, das wir reinbringen können, das besser geeignet ist als das, was der Organismus selbst herstellen kann.“

Welches Mittel zum Inhalieren beim Pferd?

Die Basis ist bei Sandra eine 0,9-prozentige Kochsalzlösung, bei zähem, festsitzendem Schleim kommt Sole infrage, und Medikamente gibt es nur, wenn der Tierarzt ein Medikament verordnet.

Inhalat Anlass Worauf du achtest
Kochsalzlösung 0,9 Prozent Reinigung und Befeuchtung der Atemwege als Kur meist ein bis zwei Wochen, höchstens drei
Sole bis 3 Prozent mit Maske zäher, festsitzender Schleim reizt stärker, höchstens drei Wochen am Stück, nicht bei gereizten Schleimhäuten
Medikamente nach Verordnung Wirkstoff und Menge legt der Tierarzt fest

Kochsalzlösung mit 0,9 Prozent

Die 0,9-prozentige Kochsalzlösung heißt auch physiologische Kochsalzlösung, abgekürzt NaCl, weil ihre Konzentration dem physiologischen Wert im Körper entspricht.

Sandra beginnt oft mit der Kochsalzlösung, beobachtet das Pferd und fragt sich dann: „Was brauche ich noch on top? Oder brauche ich überhaupt noch etwas on top?“ Manchmal reicht die zusätzliche Befeuchtung schon, damit das Sekret flüssiger wird.

Sole mit bis zu 3 Prozent

Reicht die Kochsalzlösung bei festsitzendem Schleim nicht aus, arbeitet Sandra mit Sole, also mit einer stärker konzentrierten Salzlösung. Gute Erfahrungen hat Sandra mit einer dreiprozentigen Sole gemacht, die ungefähr der Salzkonzentration von Meeresluft entspricht.

Mit einer Maske sind 3 Prozent für Sandra das Maximum, in einer Inhalationskammer werden je nach Gerät höhere Konzentrationen verwendet. Länger als drei Wochen am Stück setzt Sandra Sole nicht ein, weil stärkere Salzlösungen die Atemwege stärker reizen.

Manche Pferde zeigen dir deutlich, dass ihnen die Sole nicht guttut. Solche Pferde werden unruhig, fühlen sich sichtbar unwohl oder zeigen mehr Entzündungsreaktionen, und diese Reaktionen sind ein Hinweis, dass die Konzentration zu stark ist.

Wie du die Lösung ansetzt und welche Menge dein Pferd pro Durchgang bekommt, klärst du mit deinem Tierarzt oder in einer Beratung.

Medikamente zum Inhalieren

Auch Medikamente lassen sich inhalieren, und über die Inhalation gelangt der Wirkstoff direkt in die Atemwege. Welches Medikament dein Pferd in welcher Menge bekommt, verordnet der Tierarzt.

Gegen Kortison solltest du dich nach Sandras Rat nicht von vornherein sperren, weil Sandra viele Pferde erlebt hat, denen es mit Kortison deutlich besser ging. Die Diagnose equines Asthma heißt aus Sandras Sicht aber nicht automatisch, dass ein Pferd lebenslang Kortison inhalieren muss.

Einen Überblick über die Möglichkeiten rund um Medikamente, Haltung und Bewegung findest du im Beitrag Was bei equinem Asthma infrage kommt.

Wann solltest du dein Pferd nicht mit Sole inhalieren?

Von Sole rät Sandra ab, solange in der Lunge noch Entzündungen vermutet werden oder die Schleimhäute gereizt sind. Hinweise auf solche Entzündungen kann eine Lungenspiegelung beim Tierarzt liefern, die Bronchoskopie, oder ein Blutbild.

Sandra sagt es ganz klar: „Salz in eine Wunde, das wirkt auf jeden Fall nicht förderlich.“ Eine Sole kann das Abheilen gereizter Schleimhäute aufhalten oder die Reizung sogar verstärken, und das passiert nach Sandras Erfahrung sehr regelmäßig.

Eine Atempower-Kundin erzählt in Sandras Podcast genau von diesem Fall. Beim Pferd der Kundin zeigte die Lungenspiegelung kaum Schleim, aber stark gereizte, teilweise aufgerissene Schleimhäute, und von weiterer Sole-Inhalation wurde der Kundin abgeraten.

Vor jeder Inhalation wägt Sandra deshalb ab, was die Lunge im Moment braucht:

  • eine sanfte Reinigung mit Kochsalzlösung,
  • eine bewusst stärkere Reizung mit Sole, weil der Schleim sehr zäh ist,
  • oder gar keine Reizung, weil die Lunge gerade Ruhe braucht.

Wie lange sollte man ein Pferd inhalieren?

Als Kur inhaliert Sandra meist eine Woche, manchmal zehn Tage oder zwei Wochen und im Ernstfall drei Wochen, auch bei Pferden mit sehr festsitzendem Schleim und heftigen Infekten.

Und warum nicht länger? Der Organismus weiß sehr genau, wie viel Feuchtigkeitsfilm die Lungenschleimhaut braucht, und dieses Gleichgewicht heißt Homöostase.

Bringst du jeden Tag zusätzliche Flüssigkeit in die Lunge, steuert der Körper nach Sandras Erfahrung nach etwa zwei bis drei Wochen gegen und reduziert den eigenen Flüssigkeitstransport in die Lunge. Ab diesem Zeitpunkt lässt der Effekt der Inhalation ohnehin nach.

„Ich halte die Inhalation nicht für eine Wellnessmethode“, sagt Sandra, und deshalb hat jede Inhalation bei Sandra ein Ziel und ein Enddatum.

Zeigt eine Inhalation nach dieser Zeit nicht das, was die Inhalation erreichen sollte, lohnt ein zweiter Blick auf das Inhalat, die Durchführung und die Menge.

Wie oft am Tag sollte ein Pferd inhalieren?

Der Effekt einer Inhalation hält nach Sandras Erfahrung ungefähr vier Stunden an. Inhalierst du einmal am Tag, bleiben also rund 20 Stunden ohne diesen Effekt, und wie oft eine Inhalation sinnvoll ist, gehört deshalb in einen individuellen Plan.

In sehr schweren Fällen mit festsitzendem Schleim inhaliert Sandra in ihrem Reha-Betrieb teilweise alle vier Stunden, auch nachts und über mehrere Tage.

Im eigenen Stall ist ein solcher Rhythmus oft nicht machbar, und das ist einer der Gründe, warum manche Pferde vorübergehend in eine Reha gehen.

Wie lange dauert ein einzelner Durchgang?

Die Dauer eines Durchgangs hängt davon ab, wie viel Flüssigkeit das Gerät pro Minute vernebelt und wie viel Inhalat im Becher ist.

In Sandras Lernvideo braucht ein Ultraschallgerät bei einem kleinen Pferd etwa 20 Minuten für 50 Milliliter. Diese Angabe gilt für dieses eine Gerät und ist keine Mengenempfehlung für dein Pferd.

Welches Inhalationsgerät eignet sich für Pferde?

Entscheidend ist die Größe der vernebelten Teilchen, und diese Teilchen sollten kleiner als fünf Mikrometer sein. Teilchen dieser Größe sind lungengängig, sie kommen also tief in der Lunge an, während sich größere Teilchen schon in den vorderen Atemwegen ablagern.

Die feinen Teilchen erzeugen Geräte mit unterschiedlicher Technik:

  • Ultraschallvernebler versetzen die Flüssigkeit in Schwingung und zerstäuben die Flüssigkeit so in feine Teilchen.
  • Geräte mit Piezo-Effekt sieben die Flüssigkeit durch eine schwingende Membran. Außerdem gibt es Geräte mit sogenannter Mesh-Technologie.
  • Kompressorgeräte arbeiten mit Druckluft, die durch das Inhalat strömt und das Inhalat zu kleinen Tröpfchen vernebelt.
  • Dosieraerosole mit einem Aufsatz für die Nüster sind vor allem dann eine Option, wenn der Tierarzt ein Medikament verordnet hat, und sparen Zeit.

Außerdem entscheidest du, ob dein Pferd mit einer Maske über den Nüstern inhaliert oder den Nebel in Box oder Pferdeanhänger einatmet. Auch Akku oder Kabel und Schlauch oder schlauchlos sind eine Frage der Handhabung.

Bei der Qualität macht Sandra keinen großen Unterschied. Sandra hatte alle gängigen Inhaliergeräte, die unter fünf Mikrometern vernebeln, schon im Einsatz, und alle Geräte haben den gewünschten Effekt erzielt.

Die Wahl ist deshalb vor allem eine Frage des Komforts. Bevor du ein Gerät kaufst, lohnt sich aber die Frage, ob du dein Pferd überhaupt inhalieren musst.

Wie kann ich mein Pferd inhalieren, damit es entspannt bleibt?

Am besten inhaliert dein Pferd ruhig und im Stand, nachdem es in kleinen Schritten an das Inhalieren gewöhnt wurde. Ist das Pferd entspannt, ist auch die Atemmuskulatur entspannt, und der Gasaustausch in der Lunge funktioniert am besten.

  1. Nimm dir Zeit für die Gewöhnung. Nur selten klappt es, einem Pferd die Maske überzustülpen und sofort 20 Minuten zu inhalieren. Verbindet ein Pferd das Inhalieren einmal mit Stress, lässt sich diese Verknüpfung nur schwer wieder auflösen.
  2. Lass dein Pferd im Stand inhalieren. Sandra hat auf dem Laufband untersucht, ob Pferde in Bewegung tiefer atmen, und Pferde atmen in Bewegung nicht besonders tief. Und weißt du, wann ein Pferd am tiefsten atmet? Am tiefsten atmet ein Pferd, wenn es komplett entspannt steht.
  3. Regle die Luftzufuhr Schritt für Schritt. Bei Masken mit regulierbarer Luftzufuhr beginnst du mit offener Luftzufuhr und schließt die Luftzufuhr nach und nach, solange dein Pferd entspannt bleibt, bei Unruhe öffnest du wieder etwas. Erst wenn die Luftzufuhr ganz geschlossen ist, atmet dein Pferd nur noch Inhalat ein.
  4. Achte auf Gerät und Schlauch. Das Gerät steht idealerweise etwa auf Brusthöhe des Pferdes, und der Schlauch sollte weder verdreht noch stark aufgewickelt sein. Setzt sich Flüssigkeit im Schlauch ab, hebst du den Schlauch kurz an.
  5. Plane das Drumherum mit. Sandra kombiniert den Inhalationsprozess mit Bewegung, mit Fressen in tiefer Kopfhaltung und mit Trinkpausen. Aus der Beobachtung, welche Kombination zu deinem Pferd passt, entsteht ein Inhalierplan.

„Ihr Pferd hat equines Asthma und sie müssen 2x täglich inhalieren.“ Diese kurze Aussage und eine Tüte voller Medikamente waren die letzten Worte der Tierärzte. (…) Im Rahmen des Atempowerprogramms wurde mir von Sandra ein Inhalationsplan angefertigt. Durch Sandras Plan weiß ich, wann ich wie reagieren muss.
Besitzerin von Nexus

Erfahrungsbericht einer Kundin aus der Atempower-Begleitung, veröffentlicht mit ihrer Zustimmung. Jedes Pferd ist anders, und ein vergleichbarer Verlauf lässt sich niemandem zusagen.

Hast du schon einen Inhalator im Stall, bist aber unsicher, welches Inhalat passt oder ob deine Durchführung stimmt? Dann ist eine persönliche Beratung bei Sandra der passende nächste Schritt, abgestimmt auf die aktuelle Situation deines Pferdes.

Was kommt vor dem Inhalieren?

Bevor Sandra ein Pferd inhalieren lässt, entfernt Sandra die Reize aus Heu, Einstreu und Stallluft, damit die Atemwege nicht ständig neu gereizt werden.

Eine Inhalation kann dein Pferd in einer bestimmten Phase unterstützen, ersetzt aber nicht den Blick auf Futter und Haltung. Wie du Futter und Haltung einrichtest, liest du im Beitrag Fütterung und Haltung bei equinem Asthma.

Viele Besitzerinnen, die zu Sandra kommen, inhalieren täglich, bedampfen Heu, füttern Kräuter und geben Schleimlöser. Oft reduziert Sandra diese Maßnahmen erst einmal deutlich, weil nicht jede Maßnahme zu dem Punkt passt, an dem ein Pferd gerade steht.

Wie du den Stand deines Pferdes einschätzt, erklärt der Beitrag zu den Stadien von equinem Asthma. Die Grundlagen zum Krankheitsbild findest du unter Equines Asthma beim Pferd.

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Welche Fragen zum Inhalieren beim Pferd kommen am häufigsten?

Welches Mittel zum Inhalieren beim Pferd ist das richtige?

Das richtige Inhalat hängt vom Ziel ab und davon, ob die Schleimhäute gerade gereizt sind. Zur Reinigung nimmt Sandra Kochsalzlösung mit 0,9 Prozent, bei zähem Schleim Sole mit höchstens 3 Prozent.

Wie viel Kochsalzlösung inhalieren Pferde?

Die Menge pro Durchgang hängt vom Gerät und vom Pferd ab, und die Menge klärst du mit deinem Tierarzt oder in einer Beratung. Die Konzentration liegt bei 0,9 Prozent, und eine Kur dauert bei Sandra höchstens drei Wochen.

Was wirkt schleimlösend beim Pferd?

Infrage kommen physiotherapeutische Maßnahmen, eine Inhalation oder ein gefütterter Schleimlöser vom Tierarzt, und welche Maßnahme passt, zeigt zuerst der Schleim selbst.

Ist der Schleim aus der Nase flüssig, klar oder milchig, hat die Selbstreinigung der Lunge die Lage oft gut im Griff. Ist der Schleim zäh, puddingartig oder gelb, kann es sein, dass die Lunge Unterstützung braucht.

Ein gefütterter Schleimlöser kann den Magen reizen und eine Inhalation mit Sole die Lunge, und deshalb muss die Wahl zur Gesamtsituation deines Pferdes passen.

Was kann ich tun, wenn mein Pferd hustet und Schleim hat?

Beobachte zuerst, wie der Schleim aussieht und wie lange der Husten schon besteht, und lass die Ursache beim Tierarzt abklären. Der größte Teil des Schleims wird abgeschluckt, und wenig Nasenausfluss heißt deshalb nicht automatisch wenig Schleim.

Woran du erkennst, ob hinter dem Husten mehr steckt, liest du in den Beiträgen Pferd hustet und Symptome von equinem Asthma.

Muss ein Pferd mit equinem Asthma lebenslang inhalieren?

Nach Sandras Erfahrung muss kaum ein Pferd langfristig inhalieren, wenn das Pferd gut eingestellt ist. Längerfristig schleimlösende Unterstützung brauchten bei Sandra bisher vier von knapp 400 Pferden, weil bei diesen Pferden die Selbstreinigung der Lunge dauerhaft gestört war.

Kann man ein Pferd auch ohne Maske inhalieren?

Ja, bei der sogenannten Rauminhalation verteilt ein Gerät den Nebel in einer Box oder in einem Pferdeanhänger. Auch in Box oder Hänger braucht dein Pferd eine ruhige Gewöhnung, weil manche Pferde einen geschlossenen Raum voller Nebel anfangs unangenehm finden.

Wer steht hinter diesem Beitrag?

Dr. Sandra Löckener ist promovierte Biologin und Expertin für Pferdegesundheit. Sandra hat an einer veterinärmedizinischen Fakultät geforscht, leitet seit über zehn Jahren einen eigenen Reha-Betrieb und arbeitet seit über zwanzig Jahren mit atemwegserkrankten Pferden.

Über 800 Pferde hat Sandra begleitet, und die Inhalationspläne in der Atempower-Begleitung schreibt Sandra selbst.

Erfahre, wie Sandra mit atemwegserkrankten Pferden arbeitet →

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